Ihr Beitrag zu DNA-Tests

blogdnabeitrag

— Sollte man? — Sollte man nicht? —

— Should one make? — Should one not make? —

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Ein Kommentar zu „Ihr Beitrag zu DNA-Tests

  1. – VORAB-
    Meine ersten Schritte für DNA-Tests

    Ziemlich persönlich

    Zu den unüberschaubaren DNA-Testverfahren und -auswertungen mein Wort zuvor:
    Auch wenn ich kaum einen Tropfen Bayerblut (oder besser: DNA-Schnipsel ?) in mir habe, so bin ich doch in zwei Punkten „Ein-Vollblut-Bayer“:
    1. short tandem repeat: „Ih bin Ih !“
    2. short tandem repeat: „Jedah wiäes moag !“
    ( … und eventuell wirft ein noch ausstehender autosomaler DNA-Test meine kühne Theorie noch um !?)

    Mein mtDNA-Test von 2006

    2006 erhalte ich (nach Überweisung, Testkiterhalt, Kit-Bearbeitung nach Angaben und Rücksendung) nach drei Wochen die mtDNA (mütterliche Linie) von Genetic Ancestors in GB- Cambridge per e-mail (ohne weitere Registrierungen) für 110,-€ (bei Rechnung= +10,-€) und drucke mir das Ergebnis aus. Hiernach geht meine mütterliche Linie auf Typ H zurück (~40% aller Europäer). Mit dem Datenbankvergleich wurden sechs Individuen gefunden und auf einer Landkarte dargestellt. 1×3 in Herzegowina, je 1x in Bydgoszcz (Bromberg) Polen, in Freiburg i.Br., in der Altairepublik (Denisovahöhle ?).
    Hier ein kleiner Ausschnitt aus den Originaldaten.

    Weitere Angaben:
    -Grundsätzliches
    -Literaturauszüge und -hinweise speziell zu den Testergebnissen
    -Weitere Informationen zur Haplogruppe und technische Beratung vom Experten für 140,-€ bei .rootsforreal.com. Dieses Angebot habe ich nicht in Anspruch genommen.

    Weiteres zum technischen Ablauf und dem Umfang der gelieferten Ergebnisse:
    Bei meinem mtDNA-Test wurde 2006 meine DNA mit der Kontrollregion der Cambridge Referenz Sequenz (CRS, 1981 von Anderson publiziert) untersucht. Mir wurden sieben Merkmale mitgeteilt. Dann wurde in der Datenbank des Anbieters (2006= 30 000 Sequenzen) nach Übereinstimmung gesucht. Mir wurden sechs Individuen genannt, bei denen der Unterschied zu den Suchergebnissen meiner DNA 1 Merkmal beträgt. Zur Festlegung meiner Haplogruppe H habe ich keine detailierten Informationen erhalten. Ebenfalls hat man sich nicht auf Jahreszahlen festgelegt.
    Nach meinem bisherigen Verständnis, eines Laien, stellt sich der mtDNA-Test (mütterlich) recht übersichtlich dar, z.B. auf einer Landkarte. Dabei werden natürliche Mutatationen der mtDNA (~alle 10 000 Jahre) verglichen.

    Nach 10 Jahren (2017) mein Versuch die Entwicklung und die vermehrten Angebote zu ordnen

    Allgemein

    Mein erster Eindruck, was sich seit 2006 für den Genealogen entwickelt hat:
    -Der autosomale DNA-Test war mir bisher nicht bekannt. Mit ihm läßt sich die Vermischung (crossing over) unserer Vorfahren feststellen und beurteilen
    -Bei einigen Anbietern kann man die Rohdaten downloaden und im Einzelfall sogar auf dem eigenen Rechner auswerten.
    -Die Testverfahren sind schneller und umfangreicher geworden
    -Die Europäer tragen doch etwas Erbgut des Neanderthalers in sich (~2%).
    -Die Datensicherheit muß man nach wie vor selber beurteilen.

    Dabei war mir eine Veröffenlichung im Pommerschen Greif am 18.3.14 mit vier Folgen von Tobias Kemper mit seinen persönlichen Erfahrungen recht hilfreich.
    Seit 04.03.17 hat er auf Facebook eine Genealogie-Seite

    Auszüge aus Erfahrungsbericht von T. Kemper, 2014

    Die Erfahrungen von T. Kemper beziehen sich auf die Anbieter FTDNA und National Geographic. Letzterer ist wissenschaftlich ausgerichtet und untersucht auch den Neanderthaler- Anteil. Für den normalen Ahnenforscher empfiehlt er den „Family Finder“ bei FTDNA (FT-Family Tree) für 99,-$ (Analyse der „normalen“ autosomale DNA).
    Außerdem hat er bei National Geographic am Projekt „Geno 2.0“ teilgenommen und dabei u.a. eine Vielzahl an Marker erhalten:
    Y-DNA (SNP) ~12 000
    mt-DNA ~52
    at-DNA (SNP) ~13 000
    Bei FTDNA erhält man auch eine Personenauflistung zum vergleichen mit den eigenen Chromosomenabschnitten, die in Teilen übereinstimmen. Ich vermute, die Genannten haben ihre Anonymität für die Projektteilnehmer frei gegeben.
    Als Übersicht für Anwendungsprogramme gibt er http://www.y-str.org/tools an. Das tool Genome Mate wird empfohlen, und man kann es auch offline zu Hause benutzen.

    Zur Datensicherheit wird darauf hingewiesen, daß keine medizinisch heiklen Bereiche untersucht werden. Über die Registrierung sind vom Kunden weitere Einstellungen vorzunehmen und es ist, wie bei der gesamten Internetnutzung, eine Portion Vertrauen erforderlich.
    Allgemein ist zu beachten, daß die meisten Internetseiten zu diesem Thema englischsprachig sind und die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte. Man sollte auch prüfen, ob man die Rohdaten für weitere Auswertungen downloaden kann. Eine Registrierung und Sonderangebote scheinen bei den meisten Anbietern üblich zu sein.
    Bei der Wahl des Anbieters ist der Umfang und der territoriale Schwerpunkt seiner Datenbanken nicht zu vernachlässigen, denn chinesische Datenbanken sind in der Regel nicht die richtigen für einen Europäer.

    Ein DNA-Projekt „CANTON und ähnliche Namen“ bei Family Tree

    Seit 2007 gibt es bei Family Tree ein „Profil“ für CANTON und ähnliche Namen für 37 Marker. Bis heute haben sich dort acht Personen beteiligt und verwaltet wird es von .one-name.org (Sheila Rowlands).

    Ein Anbieter: MyHeritage

    An anderer Stelle fand ich einen Hinweis auf MyHertage, die 2016 neu ins Geschäft kamen, und auch viele Europäer in ihren Vergleichen berücksichtigen sollen. 2017 gibt es ein Angebot für ein „Projekt“, Kosten 79,-€. Damit will man u.a. die Geschichte der menschlichen Rasse besser verstehen. Es ist eine Einwilligung zu bestätigen, mit der man u. a. auch die Verwertung seiner Gesundheitsdaten (anonym) erlaubt. Die Datenbanken und die Labore befinden sich in den USA und für Fragen ist eine Adresse in Israel angegeben.

    Mache ich noch atDNA oder YDNA oder beides oder gar nichts ?

    Da das Y-Chromosom nur vom Vater an den Sohn weiter geegeben wird, läßt sich über den yDNA-Test (väterlich) feststellen, ob die biologische Verwandtschaft mit dem väterlichen Familiennamen übereinstimmt. Ein Kuckuckskind unterbricht diese Beziehung, z.B. bei 20 Generationen (ungefähr das Jahr 1500), sollte es nicht selten passiert sein …

    Hat vielleicht jemand aktuell ähnliche Probleme bzw. Pläne oder sich schon bei Anbietern online zu Testvergleichen registriert ?

    Ziemlich allgemein

    Nachdem das Spekulieren der systemrelevanten Banken auf Staatskosten noch nicht ganz vergessen ist und aktuell der Milliardenbetrug von Volkswagen (VW= Vorsicht Wessi !?) Deutschland verwundert, fällt es schwer von erneutem Vertrauen zu sprechen …
    Meine Empfehlung bei der Wahl des Anbieters: Am sichersten, Sie würfeln !?

    …und den Unterschied zwischen einem Hamburger und einem Münchener Kaufmann kennen Sie auch !?
    Beide verkaufen ihre eigene Großmutter ! …aber, der Hamburger liefert auch !

    Bunte Mischung von Stichworten und Abkürzungen zum „Fachchinesisch“

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